Mittwoch, 9. April 2014

What is in your egg? (Süße Idee für´s Osternest)

11 Liebesnoten
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Hallo  meine Lieben!
Ganz ehrlich, ich liebe, liebe, liebe Kinder-Überraschungseier und ziehe diese in der Regel teurer Schokolade vor. Schenkt mir zu Ostern, Nikolaus, Geburtstag ect. ein Ü-Ei und ich bin glücklich. Der ganze andere Süßkram den man zu solchen Anlässen meinstens geschenkt bekommt, kann mir dann gerne gestohlen bleiben. Leider sind die süßen Eier aber auch nicht mehr so ganz günstig und der Inhalt lässt auch immer mehr zu Wünschen übrig. Deswegen war ich vor Kurzem auch mehr als happy als ich auf dem schönen Blog von Joanna auf die grandiose Idee stieß, Schokoeier selbst herzustellen. Das es solche Silikonformen gibt, war mir nämlich garnicht bewusst.


So wurde also die entsprechende Form geordert und schon konnte ich fleißig Schoko-Ostereier herstellen. Erstmal versuchsweise nur für mich selbst, aber in den nächsten Tagen werde ich bestimmt noch einige für die Osternester meiner Lieben machen. Denn obwohl ich wirklich nur die günstigste Schokolade, die ich finden konnte, verwendet habe, sind die Dinger sooo lecker, das ich sie fast schon während dem Fotografieren aufgeschnappert hätte. Dafür sind sie dann aber doch ein bisschen groß.

Das braucht ihr dazu:
- eine Silikon-Ei-Form (gibts hier)
- etwas Sonnenblumenöl
- 300-400g Vollmilchschokolade
- evtl. Einweghandschuhe damit es keine Tappser
auf den fertigen Eierhälten gibt

Und so gehts: Zuerst die Schokolade im Wasserbad schmelzen und in der Zwischenzeit die Silikonform mit etwas Sonnenblumenöl einfetten. So bekommt euer Schokoei am Ende eine schöne glänzende Oberfläche. Nun die geschmolzene Schokolade (etwa je 1-2 TL) in die Vertiefungen der Form geben und durch sanftes hin und her bewegen darin verteilen, sodass überall eine dünne Schicht Schokolade anliegt. Zur Not könnt ihr auch einfach mit einem Löffel nachhelfen und die Schokolade so verstreichen. Anschließend die Form für ca. 10 Minuten ins Tiefkühlfach stellen. Das Ganze wiederholt ihr nur 3-4mal. Also Form wieder aus dem Tiefkühler holen, Schokolade in den Vertiefungen verteilen und wieder ab ins Tiefkühlfach damit. Danach könnt ihr die Hälften vorsichtig aus der Form stülpen, das geht ganz einfach.


Jetzt geht es natürlich noch darum die Eier noch zu befüllen. Ich hab beispielsweise kleine Zettel mit Ostergrüßen beschriftet bzw. mit Dymoettiketten beklebt. Das sieht super schick aus. Ihr könnt natürlich auch andere Kleinigkeiten in die Eier legen, das kommt ganz auf eure Kreativität und natürlich die beschenkte Person an.

Zum Schluss muss das Ei noch verschlossen werden. Dazu die Ränder mit etwas flüssiger Schokolade einstreichen und die Hälften aufeinander setzen. (Mein Ei auf dem Bild ist noch nicht verschlossen, also so soll es eigentlich nicht aussehen.) Mit einer großen Schleife verziert sieht so ein Schokoei besonders hübsch aus. Aber Achtung: Die Eier müssen im Kühlschrank aufbewahrt werden.

So, das wars auch schon. Garnicht so schwer oder? Und Schokoverrückte wie ich werden sich sicher sehr darüber freuen.
Liebste Grüße, Sarah

P.S.: Bitte entschuldigt die langen Pausen zwischen den einzelnen Posts. Das bloggen passt momentan leider einfach nicht so gut in mein Leben, wie ich es eigentlich gerne hätte. Das macht mich selbst ziemlich traurig, aber ich kann es gerade einfach nicht ändern. Ich hoffe wirklich ihr versteht das und lauft mir jetzt nicht alle davon. ; )

Sonntag, 23. März 2014

Vom Glücklichsein, Hunden, Katzen und meiner schönsten Sommererinnerung.

2 Liebesnoten
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Hallo ihr Lieben, Rothaariges hat mich vor ein paar Tagen für den "Liebster Award" nominert und auch wenn ich im Grunde kein so großer Freund solcher Sachen bin, habe ich mich dazu entschlossen die 11 Fragen zu beantworten und euch damit vielleicht mal wieder einige Info´s über meine Person bzw. das was ich mag bzw. meine Angewohnheiten zu verraten.

1. Was ist deine schönste Sommererinnerung?
Oh das ist schwierig. Ich liebe den Sommer, weil diese Monate für mich immer mit tausend schönen Erinnerungen gefüllt sind. Schwer sich da zu entscheiden. Eine ganz besonders schöne Erinnerung habe ich an den Tag, als ich mit meinem Freund gerade mal zwei Tage zusammen war. Eine Tante von ihm hatte Geburtstag und ich habe ihn dorthin begleitet. Die halbe Familie war dort versammelt, also mindestens 20 Leute die ich nicht kannte. Das war erstmal weniger schön. Am Abend haben wir dann aber ein großes Lagerfeuer gemacht und ich saß zusammengekuschelt mit meinem Freund auf einem Stuhl, während es langsam dunkel wurde, die Wärme des Feuers sanft auf meiner Haut kitzelte und ich einfach alles um uns herum vergaß. Hach ich war so verliebt und glücklich an diesem Abend.

2. Muss die Tasche immer zu den Schuhen passen?
Ich  finde nicht. Natürlich kann es ein schönes Gesamtbild abgeben, wenn dem so ist, aber für mich ist das keine Pflicht oder etwas auf das ich besonderen Wert lege.


3. Wann bist du glücklich?
Es gibt unzählige kleine Momente die mich glücklich machen und genau darin besteht auch mein Glück. Viele wundervolle Kleinigkeiten die sich zu einem großen Ganzen zusammen setzen. Eine kleine, zwischen meinem Pausenbrot versteckte, Nachricht von meinem Freund. Ein tolles neues Backbuch. Die Sonne, die zwischen den noch zugezogenen Vorhängen hindurchblinzelt, wenn ich müde aus meinem Bett steige. Wenn nach den langen Wintermonaten die ersten Knospen an den Bäumen aufplatzen und es endlich wieder wärmer wird. Der Duft von frisch gebackenem Apfelkuchen mit Zimt. Die wunderschönen Farben meiner neuen Tartförmchen und das Kribbeln in den Fingern dieses das erste Mal zu benutzen.

4. Dein Geheimtipp gegen schlechte Laune?
Ein Spaziergang um sich die frische Frühlingsluft um die Nase wehen lassen, die Sonne zu genießen und sich anschließend ein Stückchen Kuchen beim Lieblingscafé zu gönnen. Wetten das die schlechte Laune dann wie weggeblasen ist?

5. Hund oder Katze?
Ohje, da bin ich ziemlich hin und her gerissen. Als ich noch zu Hause wohnte, hatten wir lange Zeit eine Katze die ich wirklich sehr sehr lieb hatte. Da mein Freund aber eine Katzenhaarallergie hat, träume ich jetzt manchmal auch von einem süßen kleinen Hund den ich knuddeln und verwöhnen kann. Große Hunde dagegen machen mir oft Angst. Ich bekomme jedesmal panische Schnappatmung, wenn mir im Treppenhaus der schwarze (Riesen-)Labrador meiner Nachbarin entgegen kommt. Wenn ich mich entscheiden müsste, dann wohl zu Gunsten der Samtpfoten. 

6. Welches Kleidungsstück wird völlig überbewertet?
Bei dieser Frage habe ich wirklich lange überlegt, aber irgendwie ist mir nichts dazu eingefallen. Für mich persönlich sind Hosen nicht so wichtig, da ich viel lieber Kleider und (in der kalten Jahreszeit) Strumpfhosen darunter trage. Ich würde deswegen aber nicht so weit gehen, zu sagen das Hosen überbewertet sind. Ein gut sitzende Jeans sollte man definitiv im Kleiderschrank haben. Habe ich leider nicht aber was solls... 

7. Was hat größeren Einfluss auf dein Kaufverhalten: Werbung oder Blogs?
Defintiv sind das Blogs. Ich entdecke fast täglich irgendetwas Schönes bei anderen Bloggern, dass ich dann unbedingt auch haben muss. Garnicht gut für mein Konto. ;)

8. Auf welches Beautyprodukt willst du nie wieder verzichten?
Auf Nagellack. Ich habe eine feine kleine Sammlung bei mir im Bad stehen und liebe es ein Outfit mit dem perfekten Lack auf den Fingern abzurunden. Ganz besonders mag ich einen Rotton von Essie.

9. Was sagst du zu dem momentanen Fitness-Trend?
Ähmmm, welcher Fitness-Trend??? Helft mir weiter!

10. Deine Lieblingsserie? 
Ich liebe es Abends, wenn ich Zeit habe "Das perfekte Dinner" zu schauen. Es ist total spannend zu sehen wie andere leben und kochen und manche Folgen sind Inspiration pur für mich.

11. Große oder kleine Ziele?
Oh da gibt es so einige, ich nehme mir ja immer eine Menge vor, oft auch zu viel. Jetzt gerade ist es mir einfach wichtig meine Ausbildung gut zu meistern, besonders auch das erste wichtige Praktikum, dass nächste Woche beginnt.

Mir hat das beantworten der Fragen erstaunlich viel Spaß gemacht. Ein guter Mix aus Tiefsinnigem und leichter Kost sozusagen.

Und hier sind meine Fragen:
1. Wann hast du das letzte Mal etwas zum ersten Mal gemacht und was war das?
2. Städtetrip oder lieber Wellness-Urlaub?
3. Kochst du gerne und wenn, was kannst du besonders gut?
4. Wenn du einen Tag lang tun könntest was du willst, was wäre das?
5. Gibt es ein Lieblingscafé in deiner Stadt?
6. Wie entspannst du dich nach einem anstrengenden Tag amliebsten?
7. Hörst du Musik gerne laut oder lieber leise?
8. Ist es dir wichtig immer gut auszusehen oder gehst du auch mal ungeschminkt und in Jogginghose zum Bäcker um die Ecke?
9. Welche Jahreszeit magst du besonders?
10. Ohne was gehst du niemals vor die Tür?
11. Es ist Sonntag. Draußen regnet es in Strömen. Was machst du?

Getaggt fühlen darf sich jeder der mag. Wenn ihr mitmacht, wäre es aber schön, wenn ihr mir das hier mitteilt, damit ich mir auch eure Antworten durchlesen kann.

So, nun wünsche ich euch noch einen schönen Restsonntag. Kommt gut in die neue Woche ihr Lieben!
Liebste Grüße, eure Sarah

Freitag, 14. März 2014

Früüüüüühlingsgefühle- Ich lass den Frühling in mein Wohnzimmer {erste Interior-Bilder}

8 Liebesnoten
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Hallo ihr Lieben, Yay! Ich könnte Purzelbäume schlagen. Spätestens seit letzten Sonntag kann niemand mehr leugnen, dass der Frühling endlich da ist. 20 Grad, azurblauer, wolkenloser Himmel, Vogelgezwitscher, erste grüne Knospen an den Bäumen und strahlender Sonnenschein lassen mein Herz himmelhochjauchzend höher springen.
Da ich schulisch bedingt aber leider gerade viel in meiner Wohnung hocke, statt Eis schleckend, glückstrunken & fröhlich vor mich hin grinsend draußen umherzuwandeln, musste diese am vergangenen Wochenende schnellstmöglich frühlingsfit gemacht werden.
Der erste Schritt dafür ist schnell getan: die Fenster weit aufreißen und viel Licht und frühlingsfrische Luft hereinzulassen macht schon unheimliche gute Laune.
Das schöne Licht habe ich dann gleich mal genutzt um mich an ein paar Interieur-Fotos zu probieren. Absolutes Neuland für mich. Aber ich hatte euch ja mal Bilder unserer Wohnung versprochen.
Habt ihr also Lust auf einen ersten kleinen Einblick in unser Wohnzimmer? Dann bitte hereingetreten.

Die Blumen die mein Liebster mir am Samstag geschenkt hat sind natürlich gerade der absolute Star in diesem Raum. Ich liiiieeebe Frühlingblumen und finde den Strauß einfach nur wunderschön. Und er duftet so gut,mhhmm!
Ein paar andere Lieblingsstücke sind zum Beispiel das Kissen, weil ich das Muster so toll finde und der Korb in dem ich meine aktuell liebsten Zeitschriften aufbewahre. Beides ist von Ikea und sicher dem ein oder anderen bekannt, das bleibt bei solchen Stücken ja nicht aus. Schon besonders ist dagegen der kleine Schrank neben dem Sofa, den ich zum Einzug in meine erste eigene Wohnung geschenkt bekam und der wohl schon ziemlich alt ist. Anfangs mochte ich ihn garnicht, jetzt hat er einen Ehrenplatz im Wohnzimmer. Wie sich Geschmäcker ändern. Die Lampe auf dem Schränkchen gehört übrigens meinem Freund, aber da sie so gut zum besagten Schrank passte, musste sie leider von seinem Schreibtisch ins Wohnzimmer umziehen. Der Freund hat es irgendwie verkraftet und sich eine neue für seinen Arbeitsplatz gekauft.


Auf dem letzten Bild kann man dann noch mein Bücheregal schräg gegenüber vom Sofa erahnen. Davor steht mein alter Esstisch inklusive zusammengewürfelter Stühle. Beides würde ich nur zu gerne austauschen. Gegen einen schönen hellen Holztisch und vier Eames-Chairs vielleicht? Spenden werden liebend gerne entgegen genommen. ; )


Na was sagt ihr zu den ersten (sehr blumenlastigen) Interiorfotos auf diesem Blog? Eure Meinung würde mich wirklich interessieren.
Ich wünsche euch ein zauberhaftes Frühlings-Wochenende!
Liebste Grüße,Sarah

Freitag, 28. Februar 2014

Monthly review: This was february

4 Liebesnoten
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Hallo hallöchen, nachdem es sich die letzten Monate aufgrund zu wenig vorhandener Bilder einfach nicht gelohnt hätte, hat es diesen Monat doch immerhin mal wieder zu einem winzigkleinen Monatsrückblick für den Februar gereicht.
Wer mag kann mich natürlich wie immer auf meinem Instagramaccount besuchen. Dazu bitte hier lang....

Meine ersten Macarons. Nach 2 fehlgeschlagenen Versuchen wurden sie endlich schön und ich war mächtig stolz auf mich. // Auch gebacken habe ich diese köstlichen Muffins gefüllt mit Roter Grütze und Vanillepudding aus der aktuellen Lecker Bakery. Die waren leider so schnell weggeputzt das ich sie nicht mal für den Blog fotografieren konnte.

Zum Valentinstag gab es kurzfristig noch ein blumiges DIY von mir. // Inklusive gratis Download für einen hübschen Valentinsgruß den ich hier für den Liebsten auf ein Stück Karton gedruckt habe , weil ich den Kontrast so schön fand.

Einen Tag später ging es im schönen Erfurt ein bisschen Energie tanken, neue Eindrücke aufsaugen und schöne Läden plündern. Zum Beispiel diesen hier: Salvado in der Kürschnergasse.

Ein Blick ins Papiertütchen: ein Teil meiner Ausbeute aus Erfurt. // Auch neu: dieser wunderhübsche Highlighter. Eigentlich fast zu schade um ihn zu benutzen.

Mein Herz schlägt für hübsche Papiertüten. Geht das nur mir so? // Wohninspiration. Wann darf ich einziehen?

Mal wieder ein neues Heft. Und ich liebe es!!! // Jedes Jahr kann ich es kaum erwarten, jetzt habe ich ihn gefunden; den Frühling. Der Liebste wundert sich schon lange nicht mehr, wenn ich beim Spaziergang plötzlich vom Gehweg springe um bunte Frühjahrsblüher zu fotografieren.


Im März wird übrigens eine Menge los sein bei mir. In der Schule bereiten wir uns auf das erste große Praktikum vor und nebenbei werde ich wahrscheinlich noch für eine Werbeagentur arbeiten, die mich gefragt hat, ob ich für einen ihrer Kunden Rezepte zum Thema Frühstück nachkoche und fotografiere. Ist das nicht toll?! Ich freue mich riesig darauf.
Liebste Grüße, Sarah

P.S.: Im Übrigen habe ich meine Rezeptesammlung mal wieder etwas aufgefüllt. Schaut  sie euch doch mal an. Die anderen Seiten sind in Kürze auch noch dran. Ich hoffe euch gefällts.

Freitag, 21. Februar 2014

Erfurt-Ein deutsches Städtchen das sich in mein Herzchen schlich.

8 Liebesnoten
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Hallo ihr Lieben, endlich mal wieder raus aus unserer kleinen Stadt, weg von den üblichen "Schleichwegen" zwischen Schule bzw. Arbeit, Supermarkt und Zuhause. Das war unser Plan, als wir vergangenen Samstag Mittag relativ spontan ins Auto stiegen und uns auf den Weg nach Erfurt machten. Der Regen begleitete uns mal wieder am Anfang unserer 1,5 Stündigen Reise. Mal prasselte er sachte auf das Autodach, dann war er von einer Sekunde auf die nächste verschwunden und plötzlich war er dann wieder da. In Erfurt angekommen hatte er sich glücklicherweise verzogen, oder war vielleicht irgendwo zurück geblieben auf der A4.
Mein erster Eindruck als wir gerade mal einen Fuß aus dem Autohaus heraus getan haben: Hier kann man es sich auf ganz wunderbare Art und Weise gut gehen lassen, von einem Laden zum nächsten schlendern und....doch Stopp! Der Liebste hat Hunger. Um ihn für die nächsten Stunden milde zu stimmen wird deshalb erstmal im nächsten Fresstempel Halt gemacht. Danach kann es frisch gestärkt los gehen. Wir befinden uns auf dem Anker, ein großer Platz umgeben von wunderschön mit Stuck und kleinen Balkonen verzierten Häusern, eines schöner als das nächste. Darin unzählige Geschäfte, vieles Bekanntes und auch einiges Neues. Ich steure zunächst den Idee Creativmarkt an. Hach hier ist es schön...
Natürlich verlasse ich diesen Laden nicht ohne ein kleines Beutelchen in der Hand.
Doch erst danach entdecke ich, worin die wahre Schöhnheit dieser Stadt besteht. Wir verlieren uns in den vielen kleinen Gassen der Altstadt, schlendern in Richtung des Fischmarkts und dann entlang eines Nebenarmes der Gera. Ich bin hin und weg vom romantischen Charme, den diese Stadt versprüht und verliebe mich mit jedem Schritt den wir tun immer mehr. Als wir in der Kürschnergasse dann noch zufällig auf zwei entzückende kleine Läden treffen ist es um mich geschehen. Im "Wilhelmine" werde ich zwischen süßen Taschen, Kissen, Notizbüchern und anderem Killefit schnell fündig und erstehe eine Geldbörse für eine Freundin, für mich wird es eine Girlande aus blau gemusterten Schwalben.
Fast noch schöner finde ich allerdings "Salvado", der mich mit dem Ausblick auf ganz zauberhaftes Geschirr und andere Kleinigkeiten und Designschätzchen (House doctor ahhh!!!) empfängt und in dem ich amliebsten mein gesamtes Konto auf den Kopf gestellt hätte.
Weiter geht es zur Krämerbrücke. Wir werfen einen ersten Blick in ein weiteres wunderschönes Gässchen in der sich ein schnuckliges Geschäft nach dem nächsten und zahlreiche Cafés aneinanderreihen und wenden uns dann dem Wenigemarkt zu, wo sich (wie ich bald feststellen werde) für mich ein weiterer absoluter Lieblingsplatz von Erfurt befindet. Im "Drogerie Bistro" befand sich, wie der Name vielleicht schon vermuten lässt, einmal eine alte Apotheke und das merkt man auch sofort. Ich drücke die Tür auf, ein Glöckchen bimmelt leise über meinem Kopf und ich fühle mich zurückversetzt in eine andere Zeit. Hinter einer wunderschönen Theke entdecke ich alte deckenhohe Apothekerschränke und zwischen hübschen Vitrinen und einer Unzahl von Apothekerfläschchen findet man eine Auswahl von frischem Kuchen und leckeren Quiche. Wir werden von einer nett aussehenden  älteren Dame begrüßt und eine hüsche junge Frau lächelt uns freundlich zu, während sie weiter Gläser poliert. Ich fühle mich sofort wohl und irgendwie geborgen. Und das scheint nicht nur mir so zu gehen.
Das Café scheint äußerst beliebt, denn fast alle kleinen Tische sind besetzt. Geradeso können wir noch ein Plätzchen für uns erhaschen und ich entscheide mich für ein Stück Stachelbeerkuchen und eine heiße Schokolade mit Sahne. Mhmmm lecker! Während wir die wunderbar gemütliche Stimmung in uns aufsaugen wird es draußen langsam dunkel.
Wie schade. Denn wenn es nach mir ginge, könnte dieser Tag ruhig noch etwas länger andauern. Wir beschließen uns wieder auf den Weg zu machen und während über uns die Dunkelheit hereinbricht laufen wir noch eine Weile durch kleine Gassen, bestaunen Auslagen in warm beleuchteten Schaufenstern und ich genieße das Gefühl mich ohne Zeitdruck einfach treiben zu lassen. Mit dem Liebsten an meiner Seite bin ich  gerade einfach  nur glücklich.

Jetzt habe ich euch viel erzählt und hoffentlich nicht erschlagen mit der für mich eher ungewöhnlichen Bilderflut. Wart ihr denn schon mal in Erfurt? Wie hat es euch dort gefallen? Sollte der ein oder andere vielleicht noch einen sehenswerten Tipp haben, dann teilt mir das doch bitte mit. Der Liebste und ich wollen nämlich in nächster Zeit nochmal ein Wochenende dort verbringen. Dieser eine Tag hat nämlich definitiv nicht ausgereicht all das Schöne dort zu entdecken. Erfurt, ich möchte wieder wandeln in deinen Straßen...

Liebste Grüße,Sarah

Freitag, 14. Februar 2014

{Sowas von} Last Minute Valentine´s Day-DIY: Floral Heart

9 Liebesnoten
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Hallo ihr Lieben, eigentlich hatte ich ja nicht geplant zum Valentinstag noch einen Post zu schreiben. Manchmal reicht aber ein einziges kleines Bild aus, das man völlig hingerissen ist von einer Idee und diese dann unbedingt auch umsetzten möchte. So geschehen bei diesem wunderhübschen DIY. Das ich für den Valentinstag eigentlich mal wieder viel zu spät bin, soll uns nicht weiter kümmern. Entweder ihr seid von der ganz schnellen Sorte und bastelt dieses Herz noch fix zusammen, ehe der oder die Liebste nach Hause kommt oder ihr schenkt es ihm/ihr einfach an einem anderen Tag. Einfach so. Ist das nicht eine schöne Idee? Siehste!
Und wisst ihr was? Allen hundsgemeinen Floristen machen wir einen Strich durch die Rechnung, denn aufwendige teure Blumensträuße werden damit ebenfalls überflüssig. Sagt so ein selbstgemachtes Blumenherz nicht tausendmal mehr "Ich liebe dich" ?


Was ihr braucht:

viele kleine Rosenknospen mit etwas Stiel
starke Pappe und Bleistift
Schere oder Cuttermesser
Draht & Drahtschere/Zange
Tacker, evtl Klebepistole
Schnur

1. Malt euch ein Herz in der Größe eure Wahl auf die Pappe und schneidet es aus. Für ein gleichmäßiges Herz entweder eine ausgeduckte Vorlage verwenden, oder was auch gut funktioniert: Herz grob vormalen, eine Hälfte ausschneiden, dann umklappen, nachmalen und dann das gesamte Herz ausschneiden (wahrscheinlich wärt ihr da alle selbst drauf gekommen und ich bräuchte das garnicht zu erklären, naja egal).

2. Nun das Innenleben entfernen, sodass ein herzförmiger Rahmen entsteht. Dazu einfach wieder ein passendes Herz in euer gerade ausgeschnittenes Herz zeichnen und vorsichtig ausschneiden. So, jetzt habt ihr das Grundgerüst an dem ihr oben gleich noch schnell eure Schnur befestigen könnt.

3. Weiter geht es mit den Rosenknopsen, die ihr vorher (ambesten mit einer Blumenschere) von den Stielen trennt, sodass nur noch ein kleines Stück Stiel absteht. Daran befestigt ihr die zweite Knospe vorsichtig mit etwas Draht, und dann immer so weiter, bis ihr die eine Herzhälfte fertig habt. Das gleiche macht ihr mit der zweiten Hälfte. Orientiert euch von der Form her an eurem Grundgerüst, legt die Blüten immer mal wieder auf und kontrolliert, ob die Blütenranke dann auch darauf passt.

4. Seid ihr damit fertig legt die beiden Hälften auf das Grundgerüst und tackert einzelne Stiele vorsichtig daran fest. Sollte etwas garnicht halten, helft mit der Klebepistole nach, das habe ich am Ende auch gemacht, weil das Ganze dann einfach besser hält und in sich stabiler ist.


So, das wars eigentlich schon. Wer sich wundert warum man das Herz auf keinem Bild fertig sieht: Mein Herz war am Ende kein perfektes Herz und ich Fotomonk konnte einfach kein Bild ertragen, auf dem man das sieht. Aber ihr wisst worum es geht, oder?

Den Schriftzug habe ich übrigens in Microsoft Office Word zusammengebastelt. Wer mag kann sich die Vorlage gerne bei Dropbox runterladen, auf schönes Papier drucken und den Liebsten noch einen schnellen Valentinstagsgruß zaubern, so wie ich das getan habe. Oder ihr speichert euch das Ganze einfach fürs nächste Jahr ab.


Solltet ihr irgendetwas in meiner Anleitung nicht verstehen oder der Link von Dropbox funktioniert doch nicht (ich habe ja keine Ahnung von sowas, *Schäm* ) dann schreibt mir schnell einen Kommentar und ich versuche weiterzuhelfen.
So und dann genießt diesen Tag mit eurem Schatz oder wahlweise auch der besten Freundin, tut ihm/ihr etwas gutes und lasst euch ein bisschen verwöhnen.
Liebste Grüße, eure Sarah

Donnerstag, 6. Februar 2014

Heiße Himbeer-Liebe: Herzige Pies mit Vanilllepudding-Himbeer-Füllung {Gastpost Pinkepank}

6 Liebesnoten
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Hallo ihr Lieben, heute sollt ihr nicht nur eine kleine Inspiration in Sachen Valentinstag erhalten, sondern auch einen wunderhübschen Blog kennenlernen, den ich jetzt schon seit geraumer Zeit unheimlich gerne lese. Auf Pinkepank, schreibt die junge, liebenswürdige Bloggermami Johanna über vieles Schönes, Besonderes und alles was sie sonst noch so interessiert und lässt sich dabei keinesfalls in irgendwelche Schubladen schieben. Von Design, über Kochen bishin zu DIY-Ideen und schönen Plätzen, zu denen sie ihre Leser entführt, kann man hier wirklich so einiges entdecken. Das Ganze macht sie mit sehr viel Herzblut und einem geschickten Händchen für hübsche Kleinigkeiten.
Apropos Herzblut, hier soll es heute ja auch noch einbisschen um den Tag der Liebe gehen, deswegen lasse ich jetzt einfach mal Johanna zu Wort kommen...


Der Valentinstag wird im Hause Pinkepank nicht groß gefeiert - aber es gibt eine Sache, mit der ich meinem Freund immer eine Freude machen kann: Gebäck!


Und auch, wenn wir am 14. 2. kein großes Tamtam veranstalten, mit einer Kleinigkeit zeigen wir uns immer, dass wir uns lieben. Und ich finde, diese herzigen Himbeer-Vanille-Pies eigenen sich ganz hervorragend dafür.

Beim Rezept hab ich mich an die Vorlage der allseits bekannten Backqueen Jeanny von Zucker Zimt und Liebe gehalten und für die Füllung einfach Vanillepudding statt Mascarpone benutzt. 


Ihr braucht: 

Für den Teig

200 g Mehl
1 Msp Salz
1/2 TL Zucker
105 sehr kalte Butter
5 EL sehr kaltes Wasser

Für die Füllung

6 TL Vanillepudding (ich gestehe, ich habe welchen aus der Tüte benutzt, also Puddingpulver + Milch + Zucker)
6 EL Himbeeren (falls ihr tiefgekühlte benutzt, müssen diese fast ganz aufgetaut sein)
2 EL Zucker

Zum Bestreichen

1 Ei
1 EL Milch oder Sahne

1. Für den Teig Mehl, Salz und Zucker mischen, die Butter in Würfel schneiden und mit Knethaken oder der Küchenmaschine zügig verarbeiten. Zu der dabei entstehenden krümeligen Mehlmischung das kalte Wasser geben und rasch zu einem Teig verarbeiten. Es muss kein glatter Teig entstehen, es reicht, wenn er zusammenhält, deswegen lieber nicht zu lange kneten, ich habe gelernt, da steht Pie-Teig nicht so drauf. 
2. Den Teig auf Frischhaltefolie legen, etwas flach drücken, komplett in die Folie einwickeln und für mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen. 
3. Die 30-minütige Teig-Auszeit könnt ihr perfekt nutzen, um den Pudding zu kochen und die Himbeeren vorzubereiten. Den Pudding nach Anleitung auf der Packung kochen und ein bisschen abkühlen und fest werden lassen. Die Himbeeren mit einer Gabel leicht zerdrücken und mit dem Zucker mischen. 
4. Den Ofen schonmal auf 190°C/ Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier bestücken. 
5. Nach 30 Minuten den Teig aus dem Kühlschrank holen, Zimmertemperatur annehmen lassen und dann relativ zügig dünn ausrollen (ca. 3mm).
6. Aus dem Teig Herzen ausstechen - ich hab für die großen Herzen eine Mini-Kuchenbackform genommen und 6 Herzen ausgestochen und für die kleinen Herzen einfach eine Keksausstechform - hier braucht man ebenfalls wieder jeweils ein Unter- und ein Oberteil für einen Pie.
7. Das Ei mit der Milch in einer kleinen Schüssel verquirlen und mit einem Backpinsel bereit stellen.
8. Jetzt jeweils ein Unterteil auf das vorbereitete Backblech legen und die großen Herzen mit 2-3 TL Pudding beglücken. Ein Teil des Puddings kommt natürlich in die Mitte, aber die „Ohren“ dürfen hier auf keinen Fall vergessen werden, die werden sonst leider ein bisschen trocken. Auf den Pudding jetzt 1 EL Himbeermasse geben und den Rand vorsichtig mit verquirltem Ei bestreichen. 
9. Damit beim Backen die Hitze entweichen kann, in die „Deckel“ der Pies jetzt entweder Kreuze ritzen, ein kleines Herz ausstechen oder, so wie ich es gemacht habe, mit einem scharfen Messer „love“ und einen Pfeil in den Deckel schnitzen. Jetzt die Oberteile der Pies auf die mit Pudding und Himbeeren bestückten Unterteile legen, am Rand andrücken und diesen dann mit einer Gabel nochmal festdrücken.
10. Die Herzen mit dem restlichen Eiquirl bestreichen und ca. 20 Minuten lang im Ofen backen. 


Jetzt könnt ihr eurem Liebsten entweder so richtig heiße Himbeer-Liebe in Form von herzigen Pies mit Botschaft kredenzen oder ihr wartet, bis sie abgekühlt sind, dann sind sie auch immernoch genauso lecker. 
Lasst es euch schmecken und genießt am Valentinstag einfach die Zeit mit Menschen, die ihr liebt und leckerem Gebäck!
Na, klingt das nicht lecker? Vielen Dank liebe Johanna, für diese tolle Valentinstags-Idee! Ich habe jetzt wirklich große Lust auf diese süßen Pies. Mhmmm, ich glaube ich muss mal schnell in die Küche. : )
Liebste Grüße, Sarah 
P.S.: Nicht vergessen mal auf Pinkepank vorbeizuschauen! 

Freitag, 31. Januar 2014

Zartrosa & süß: meine ersten Macarons mit weißer Schokolade-Ganache

12 Liebesnoten
Reaktionen: 
Hallo ihr Lieben, bitte entschuldigt, dass ihr jetzt wieder so schrecklich lange auf einen neuen Post von mir warten musstet, aber neben den üblichen (wenn auch nicht weniger berechtigten) Entschuldigungen wie Schule, zu schlechtes Licht zum fotografieren & chronischer Müdigkeit, habe ich heute auch noch eine andere parat: Ich habe mich nämlich an etwas ganz Besonderem probiert. Etwas, das ich lange vor mir hergeschoben habe: Macarons backen. Aber nun liegen sie endlich vor mir, knusprig, mit zartrosa Wangen und zuckersüß gefüllt.


Das die süßen Franzosen gerne mal für die ein oder andere Backkatastrophe sorgen können, musste ich leider auch am eigenen Leib erfahren. Ganze drei Versuche musste ich unternehmen bis sie schlussendlich so vor mir lagen wie ihr sie her sieht. Immer noch alles andere als perfekt, aber für eine Anfängerin unter den Macarons-Künstlern, bin ich doch ganz zufrieden mit mir.

Zutaten:
(für ca. 26 Schalen)
66g Puderzucker
36g gemahlene Mandeln
30g Eiweiß (1Ei)
10g Kristallzucker
1 Prise Salz
1 Messerspitze Lebensmittelpaste (zB. von Wilton)

Für die Ganache:
24g Sahne
100g weiße Schokolade

Das Rezept ist übrigens vom Backbuben, und weil der das so schön erklärt hat, verweise ich euch heute einfach mal frecherweise zwecks der genauen Vorgehensweise auf seinen Post. Ich habe übrigens auch ein kleines Vögelchen zwitschern hören das Markus evtl. ein Video plant, in dem er noch einmal ganz genau zeigt, wie das mit dem Macaronbacken funktioniert.


Habt ihr euch schon mal an Macarons versucht? Wenn nicht, probiert es unbedingt aus!

In nächster Zeit werden die Posts hier dann übrigens wieder etwas zahlreicher sein. Ein Gastbeitrag zum Thema Valentinstag erwartet euch, ich möchte ein ganz wundervolles Buch vorstellen und euch den Tag mit ein paar köstlichen Muffins versüßen.

Ich wünsche euch ein zauberhaftes Wochenende. Macht es euch schön!
Liebste Grüße, eure Sarah
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